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Europäische Kulturhauptstädte

In Österreich hat es bereits drei Europäische Kulturhauptstädte gegeben. Graz 2003, Linz 2009 und Bad Ischl Salzkammergut 2024 waren alle überaus erfolgreich und gaben wichtige Impulse für die Stadt- und Regionalentwicklung.

Rückblick: Bad Ischl - Europäische Kulturhauptstadt 2024

Vom 20. Jänner bis 30. November 2024 waren rund 300 Projekte in der  Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024, in der Region und darüber hinaus zu erleben.

Die Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 hat eindrucksvoll das Potential im ländlichen Raum aufgezeigt, wie zukunftsweisende Ideen und Lösungen mit den Mitteln von Kunst und Kultur entwickelt werden können. Die Kulturhauptstadt hat konkrete Perspektiven für jungen Menschen geschaffen, einen ökologischen und nachhaltigen Tourismus forciert und die konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit vorangetrieben.

Die Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 bildete sich aus 23 Gemeinden in den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark. Die "Bad Ischl – Salzkammergut 2024 GmbH" wurde geleitet von Elisabeth Schweeger (künstlerische Geschäftsführerin) und Manuela Reichert (kaufmännische Geschäftsführerin).

Evaluierung: Wirkung der Kulturhauptstadt Bad Ischl

Das NPO Kompetenzzentrum der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) untersucht die Wirkung der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 auf die Region und ihre Bevölkerung. Es wird versucht, den gesellschaftlichen Mehrwert der Kulturhauptstadt zu analysieren und zu beschreiben: Was haben wir vom Titel Kulturhauptstadt Europas? Was bleibt? Welche Impulse werden gesetzt? Wohin kann sich die Region Salzkammergut entwickeln? Wo liegen Grenzen? Welche Herausforderungen müssen langfristig bearbeitet werden? Die Studienergebnisse sollen Ende 2025 veröffentlicht werden.

Hintergrund Kulturhauptstädte

Athen war 1985 die erste Kulturstadt Europas. Im Jahr 1985 auf Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen, blicken die Europäischen Kulturhauptstädte auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurück. 2025 wird das 40-jährige Jubiläum der Kulturhauptstädte Europas gefeiert.

Ziele, Kriterien, Auswahlprozess

Ziel der Europäischen Kulturhauptstädte ist es, die kulturelle Vielfalt aufzuzeigen, die Kulturszene der ausgewählten Städte ins Rampenlicht zu rücken und Impulse für deren langfristige Entwicklung auszulösen.

Seit der EU-Erweiterung 2004 tragen den Titel jährlich jeweils zwei Städte aus den EU-Mitgliedstaaten. Alle drei Jahre können sich auch EU-Beitrittskandidaten und EFTA/EWR-Länder bewerben. Die EU-Förderung aus dem Programm "Creative Europe" beträgt 1,5 Millionen Euro pro Stadt.

Das zweistufige Auswahlverfahren beginnt mit der Ausschreibung im jeweiligen Land 6 Jahre vor dem Veranstaltungsjahr. Die Auswahl trifft eine EU-Jury, unterstützt von 2 nationalen Expertinnen oder Experten.

Sechs Auswahlkriterien:

  1. Langzeitstrategie
  2. Europäische Dimension
  3. Kulturprogramm
  4. Umsetzungsfähigkeit (Infrastruktur, Finanzierung und dergleichen)
  5. Einbindung und Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern
  6. Management

Reihenfolge Europäischer Kulturhauptstädte

  • Zypern
  • EU-Beitrittskandidat oder EFTA/EWR-Land

Kontakt

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Abteilung IV/A/10 – Europäische und internationale Kulturpolitik
Mag.a Kathrin Kneissel
Telefon: +43 1 71 606 85 1110
E-Mail: kathrin.kneissel@bmkoes.gv.at